1968
Nach dem Bau von vier Kilometern Forstweg in dem südlich von Seeg gelegenen Senkelegebiet gründen 115 Anlieger die Waldbauernvereinigung Seeg-Enzenstetten. Die Eintragung in das Vereinsregister wird nicht vollzogen. Damit ist sie ein bis heute bestehender, freiwilliger Zusammenschluss, der das auf rd. acht Kilometer erweiterte Wegenetz vorbildlich unterhält.

1969
Am 23. Dezember 1969 treffen sich im Gasthaus „Mohren" in Seeg 80 Waldbesitzer, von denen sich 33 in die Mitgliedslisten zur Gründung der Forstbetriebsgemeinschaft Füssen eintragen. Erster Vorstand wird Josef Angerer aus Anwanden bei Seeg. Die Geschäfts- und Schriftführung übernimmt kommisarisch der Geschäftsführer des Kreisverbandes des Bayerischen Bauernverbandes, Johann Strehle.

1970
Auf der Suche nach einem forstlich ausgebildeten Geschäftsführer kommen die Verantwortlichen auf Wilhelm Radelt, Schleifholzaufkäufer der Fa. Böttcher, aus der er im März 1971 ausscheidet. Die Geschäftsstelle kommt nach Pfronten.

In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Sulzschneid werden den Mitgliedern die neuesten Maschinen für die Forstarbeit, wie Rückewagen, Entrindungsmaschine, Schälhexe und Handbündelkarren Rex vorgeführt.

1971
Damit die Waldbesitzer frische, standortgerechte Forstpflanzen erhalten und nicht bei sogenannten „Pflanzen-Hausierern" einkaufen, wird erstmals eine Sammelbestellung durchgeführt.

Den Kauf eines Unimogs ermöglicht ein Darlehensvertrag mit der Gemeinde Roßhaupten.

1973
Die Holzvermarktung beginnt mit der Vermittlung von 641 Raummeter Industrieholz kurz (Preis 43,26 DM/rm N mR) an die Fa. Böttcher in Trauchgau..

1974
Die Neuorganisation der Bayerischen Staatsforstverwaltung von 1973 hat auch Auswirkungen auf die Forstbetriebsgemeinschaft. Durch die Zusammenlegung der Forstämter Hohenschwangau und Sulzschneid entsteht das Forstamt Füssen, mit dem neuen Leiter Hubert Perras, Förstersohn aus Betzigau und bisheriger Leiter der Forstschule Lohr. Der Revierleiter des neuen Forstrevieres Seeg, Karl Max Fichtel wird neuer Geschäftsführer und die Geschäftsstelle kommt ins Büro der Forstdienststelle, das im Raiffeisengebäude in Seeg untergebracht ist. Forstbeamten ist die Rechnungsführung eines Zusammenschlusses untersagt, deshalb übernimmt Hans Wahl aus Albatsried, Angestellter der Raiffeisenbank die Kassengeschäfte.

Die Forstpflanzenvermittlung an die Mitglieder beträgt über 45.000 Stück.

1975
Die Mitgliederzahl übersteigt die Dreihunderter-Grenze und die Mitgliedsfläche liegt bei ca. 2.200 Hektar Wald.

1976
Die Mitglieder Josef Schilling aus Roßhaupten, Heinrich Bär aus Rieden und Xaver Wachter aus Seeg erklären sich bereit, das Amt des Waldwartes in ihrer Gemeinde zu übernehmen.

Zum Schutz der Forstkulturen kaufen die Mitglieder über die FBG rund 10 km Forstdrahtgeflecht.

1977
Die Bekämpfung des Gestreiften Nutzholzborkenkäfers (Lineatus), der im Frühjahr das eingeschlagene Holz entwertet, wird organisiert.

In Zusammenarbeit mit der Fa. STIHL und dem Forstamt Füssen führt die FBG den ersten Motorsägenführer-Lehrgang durch.

1980
Der Geschäftsführer Max Fichtel wird an das Forstamt Mindelheim versetzt und beendet seine Geschäftsführertätigkeit, seine Aufgabe übernimmt der neue Revierleiter der Forstdienststelle Seeg Franz Nöß.

1982
Forstarbeiten sind sehr unfallträchtig, um Unfälle zu verhindern und die Folgen abzumindern, können die Mitglieder erstmals Sicherheitsausrüstung über den Zusammenschluss erwerben.

1983
Die Forstbetriebsgemeinschaft engagiert sich bei Aktionen gegen das Waldsterben. Sie spendet dafür 200,-- DM an den BBV und sammelt Unterschriften zu „Rettet den Wald".

1984
Zu einer Großdemonstration gegen das Waldsterben wird zusammen mit der FBG Marktoberdorf eine Busfahrt nach München organisiert.

Die Schälschäden im Staatswald Sulzschneider Forst und den angrenzenden Privatwaldungen sind untragbar. Als nur der öffentliche Wald aus dem Rotwildgebiet herausgenommen werden sollt, wird letztendlich erfolglos zusammen mit der FBG Marktoberdorf durch Briefe an den Bayerischen Ministerpräsident Franz Josef Strauß, Landwirtschaftsminister Hans Eisemann, verschiedene Abgeordnete, den Waldbesitzerverband und die Forstwirtschaftliche Vereinigung Schwabens, Leserbriefe und Waldbegänge versucht, die Rotwildgrenze nach Süden zu verlegen.

1985
Nach 15 Jahren tritt Josef Angerer als erster Vorsitzender zurück, sein Nachfolger wird Franz Schnitzler, Landwirt aus Kirchtal bei Seeg.

Zur Bekämpfung des Buchdruckers können die Mitglieder Lockstofffallen über den Zusammenschluss erwerben. Beim Landkreis Ostallgäu wird, auch für den Rechtlerverband Pfronten und die Waldkörperschaft Buching-Trauchgau, eine Förderung des Borkenkäferlockstoffes beantragt.

1986
Beginn der ersten Standorterkundung im Vereinsgebiet, in Roßhaupten.

1987
Am Samstag, den 4. April 1987 wirft vor allem in Rieden und Hopfen ein Föhnsturm ca. 8.000 fm Holz um.

Beschaffung eines Posch Brennholzspalters; Standort war Roßhaupten.

1988
Auf Grund der Arbeitsbelastung beendet Franz Nöß die Geschäftsführung. Die Aufgabe übernimmt der junge Landwirt Franz Kinker aus Ussenburg, Gemeinde Roßhaupten und die Geschäftsstelle kommt in den elterlichen Hof. Damit liegt die Leitung der FBG ganz in bäuerlicher Hand.

Um Drahtgeflecht, Forstbedarfsartikel, Wildverbissschutzmittel, Schutzausrüstung und vieles mehr auf Vorrat zu beschaffen und auch an Nichtmitglieder abzugeben, gründen die FBGen Füssen und Marktoberdorf zusammen mit der WBV Kempten die Forstbedarfsgenossenschaft Allgäu eG (FBA). Ein umfangreiches Warenlager der FBA richtet Franz Kinker auf seinem Hof ein.

Der erste Vereinsausflug führt zur Baumschule Haage nach Leipheim und zum Kernkraftwerk Gundremmingen.

1989
Kauf einer Dreipunktseilwinde Schlang & Reichart, die in Seeg stationiert wird.

1990
Die Orkane „Vivian" und „Wiebke" vom Februar/März sind die größte Katastrophe der Forstgeschichte Süddeutschlands und stellen teilweise die forstliche Welt auf den Kopf. Im Vereinsgebiet wird mindestens der fünffache Jahreseinschlag geworfen. Der Holzmarkt bricht total zusammen. Um das Holz zu konservieren, errichtet die FBG in Seeg einen Nasslagerplatz und lagert ca. 5.900 fm Stammholz ein.

Dieses Ereignis zeigt die Notwendigkeit einer gemeinsamen Stammholzvermarktung, deshalb übernimmt der Landwirt Michael Merkel aus Hopfen den Holzverkauf.

1991
Die Waldbesitzer ziehen die richtigen Schlüsse aus den Stürmen von 1987 und 1990. Von 1988 bis 1994 werden jährlich über 100.000 Forstpflanzen bestellt, davon sind rund 40% Laubhölzer. Allerdings steigt der Drahtverbrauch auf ein Rekordniveau und jährlich werden bis zu 14 km vermittelt.

Der Leiter des Forstamtes Füssen Hubert Perras tritt in den Ruhestand. Zum neuen Amtschef wird Robert Berchtold aus Steibis bei Oberstaufen und Mitarbeiter der EDV Abteilung am Staatsministerium ernannt.

1993
Nach drei Jahren Beregnung wird das Holz vom Nasslager verkauft. Trotz der relativ späten Einlagerung und der knappen Wassermenge ist die Qualität gut, doch der Preis kann nicht befriedigen.

1994
Das langjährige Vorstandsmitglied, Waldwart, Vorstand der Waldkooperation Roßhaupten und Kämpfer für angepasste Wildbestände, Josef Schilling, erhält in Anerkennung seiner Verdienste um die bayerische Forstwirtschaft die vom Landwirtschaftsminister Reinhold Bocklet gestiftete Staatsmedaille.

1995
Zusammen mit dem Forstamt Füssen wird eine Sommerradtour im Sulzschneider Forst veranstaltet, an der ca. 150 Radfahrer teilnehmen.

Beschaffung einer Pfahlspitz- und Schälmaschine, die in Seeg stationiert wird.

1996
Der Geschäftsführer organisiert zusammen mit dem Maschinenring in seinem eigenen Wald eine Forstmaschinenvorführung. Zum Einsatz kommen Durchforstungsprozessor, Forstschlepper mit Rückeanhänger und Seilwinde, Holzspalter, Hackschnitzelhäcksler, Pfahlschäl- und Spitzmaschine sowie verschiedene Motorsägen und andere Hilfsmittel für die Forstarbeit.

Das Holzgeschäft beansprucht viel Zeit, die aber Michael Merkl neben seiner Landwirtschaft nicht mehr aufbringen kann. Deshalb übernimmt Dipl.-Forstingenieur Dieter Stosik, der bei der damaligen Beisitzerin Christa Rodenkirchen den Wald bewirtschaftet, die Holzvermarktung.

Bei der Forstreform von 1996 ist eine Kostenbeteiligung der bisher unentgeltlichen forstlichen Betreuung des Körperschafts- und Rechtlerwaldes durch die staatlichen Forstämter bzw. eine Kürzung der Verwaltungszuschüsse geplant. Die FBG schreibt auch stellvertretend für die Waldkörperschaft Buching-Trauchgau und den Rechtlerverband Pfronten mehrere Briefe an den damaligen Landwirtschaftsminister Reinhold Bocklet.

1998
Beteiligung am 1. Ostallgäuer Holztag im Gemeindezentrum in Seeg.

Der Einsatz des klimaneutralen Brennstoffes Holz zur Erzeugung von Wärme und Strom bietet viele Vorteile. Beim Biomassetag auf Gut Kinsegg wird von der Brennstoffbereitstellung bis zu den verschiedensten Holzfeuerungsanlagen alles vorgeführt.

Eine Fusion mit den großen Rechtlerverbänden bzw. Nachbar-FBG's wurde geprüft.

1999
Die Ostallgäuer Forstbetriebsgemeinschaften und großen Rechtlerverbände erklären sich bereit, die Trägerschaft für das geplante Waldinformationszentrum Füssen-Ziegelwies zu übernehmen.

2000
Als erste Frau in Bayern übernimmt die bisherige Beisitzerin Christa Rodenkirchen von Gut Kinsegg das Amt der ersten Vorsitzenden einer forstlichen Selbsthilfeeinrichtung. Die erste Bewährungsprobe ist die Bewältigung der Orkanfolgen von Sturm „Lothar", der größere Mengen Holz wirft. Auf dem Lagerplatz in Seeg werden 1.200 fm Stammholz eingelagert und beregnet.

Immer mehr Verbraucher interessieren sich, wie die Produkte die sie kaufen, hergestellt werden. Sie erwarten bei Holz, dass es aus nachhaltiger Bewirtschaftung kommt. Diese Vorgabe gewährleistet die Pan-Europäische Forst-Zertifizierung (PEFC). Aus diesem Grund beantragt die FBG für sich und die Mitglieder die Zertifizierung nach PEFC.

Der Zusammenschluss wird beim Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies Gründungsmitglied und Christa Rodenkirchen übernimmt den Vorsitz des Trägervereines.

2001
Durch die Übergabe der elterlichen Landwirtschaft kann Franz Kinker die Geschäftsführung nicht mehr bewältigen. Deshalb übernimmt Holzvermarkter Dieter Stosik diese Aufgabe. Die Geschäftsstelle kommt nach Kinsegg.

Unterstützung des ersten Allgäuer Holzbaupreises mit 1.000,-- DM.

Ankauf eines Liegendholzspalters mit Standort Roßhaupten.

2002
In Deutschland können die Wälder nach PEFC oder FSC zertifiziert werden. Die nachhaltige Bewirtschaftung und die Kosten für das Gütesiegel sollten sich durch bessere Absatzchancen für zertifizierte Holzprodukte für die Waldbesitzer rechnen. Deshalb werden die Kunden des OBI-Baumarktes in Füssen an einem Samstagvormittag über PEFC informiert und ihnen Fichtentopfpflanzen überreicht.

2003
Das FBA-Warenlager kommt zum dritten Vorstand Magnus Kreutzer nach Roßhaupten.

Die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft erkennen die Nachteile, die durch die Forstreform auf die Waldbesitzer zukommen. Sie sammeln deshalb Unterschriften, schreiben Briefe an Abgeordnete und den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber und beteiligen sich an der Großdemonstration in München.

2004
Um am Markt flexibler zu reagieren und auch für Nichtmitglieder tätig werden zu können, wird die FBG Füssen GmbH gegründet.

Beitritt zum Allgäuholz Markenverband, einem Zusammenschluss von sieben Allgäuer FBG's bzw. WBV's, dem Biomassehof Kempten, dem AELF Kaufbeuren, Kempten und Mindelheim und den Betrieben der Bayerischen Staatsforsten Ottobeuren und Sonthofen.

Mitgliedschaft im HolzForum Allgäu, einer regionalen Organisation der Holzwirtschaft, in der alle Beteiligten der Wertschöpfungskette Holz vertreten sind.

2005
Die Forstreform bringt erhebliche Änderungen und ermöglicht, neue Aufgabenfelder zu übernehmen. Die betriebsbezogene Beratung wird den Selbsthilfeeinrichtungen übertragen und die Vorgaben zur Bewirtschaftung von Körperschafts- und Privatwald ändern sich. Um die sachgerechte Waldwirtschaft weiter zu führen, schließen alle Kirchenwälder im Vereinsgebiet und mehrere Privatwaldbesitzer einen Waldpflegevertrag mit der FBG ab und die Gemeinde Lechbruck übertragt die Betriebsleitung und –ausführung dem Zusammenschluss.

Die staatliche Forstverwaltung unterstützt die Selbsthilfeeinrichtungen in einer Übergangsphase mit Personal. Deshalb wird der Revierleiter der Forstdienststelle Pfronten-Weißbach, Franz Nöß, zum Forstlichen Berater der FBG ernannt.

2006
Der Beitritt zu In.Silva, einer international tätigen Holzhandels- und Logistikgenossenschaft eröffnet eine weitere Vermarktungsmöglichkeit.

Die Forstbetriebsgemeinschaften Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf präsentieren sich mit einer einjährigen Dauerausstellung im Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies, das jährlich von ca. 50.000 Besuchern besichtigt wird.

Durch den Umzug von Dieter Stosik kommt die Geschäftsstelle nach Bernbeuren.

Das Warenlager bei Magnus Kreutzer wird aufgelöst.

2007
Ein großes öffentliches Interesse erweckt der „Waldpreis im Landkreis Ostallgäu und der kreisfeien Stadt Kaufbeuren", der von den vier Ostallgäuer Forstbetriebsgemeinschaften Füssen, Halblechtal, Kaufbeuren und Marktoberdorf verliehen wird. Er findet alle zwei Jahre statt und der erste Preisträger erhält für seine vorbildliche Waldbewirtschaftung 1.000 Euro, eine Urkunde und eine Holztafel zum Anbringen in seinem prämierten Waldbestand. Der erste Preisträger ist die Familie Zech aus Mederschach bei Friesenried.

Die Vermarktungsmenge überschreitet die 20.000 fm-Marke.

2008
Bei der Überprüfung von PEFC wird dem Zusammenschluss und den meisten Mitgliedern eine ordnungsgemäße Waldbewirtschaftung bescheinigt.

Zur Entlastung des Geschäftsführers übernimmt Peter Paulsteiner und Georg Boos in den Gemeindegebiete Seeg und Rückholz die Holzvermarktung.

2009
Die Gemeinde Pfronten erhält den 2. Ostallgäuer Waldpreis. Von den weiteren vier für die vorbildliche Waldbewirtschaftung ausgezeichneten Waldbesitzer, sind mit Martin Schmid, Pfronten, der Heilig-Geist-Stiftung Nesselwang und der Pfarrkirchenstiftung Weißensee drei Mitglieder des Zusammenschlusses.

40 Jahre FBG Füssen wird mit einer Festveranstaltung im Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies und einem Waldbegang auf dem Auwaldpfad und im Stadtwald Füssen gefeiert. Von den 33 Gründungsmitgliedern können sechs ihre Urkunde und Obstbaum persönlich entgegennehmen, vier Mitgliedern werden sie überbracht. Die ehemaligen Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer, Kassiere, Holzvermarkter und Waldwarte erhalten für ihre Verdienste ebenso Urkunde und Baum.

2010
Bei den Vorstandswahlen wird Christa Rodenkirchen (1.Vorstand), Georg Boos (2. Vorstand), Peter Paulsteiner (3.Vorstand) und Peter Erd (Beisitzer) für eine weitere Wahlperiode gewählt. Für den ausgeschiedenen Max Häring wird Klaus Mielich neu als Beisitzer gewählt.

2011
Mit einer Vermarktungsmenge von 25000 Einheiten, umgerechnet rund 21000 fm, erreicht die FBG Füssen ihr bisher bestes Vermarktungsergebnis.

Mitte des Jahres setzt sich die FBG Füssen zusammen mit dem Allgäuholz Markenverband e.V. und anderen forstlichen Zusammenschlüssen für die Einführung einer freiwilligen Holzwerbeabgabe in Bayern ein. Im selben Jahr startet proHolz Bayern e.V., unter dessen Dach die gesamte Holzbranche in Bayern für Waldpflege und Holzverwendung wirbt.

Zum dritten Mal wird der Ostallgäuer Waldpreis verliehen. Unter dem Motto „Gemeinsam zu Vielfalt" gewinnt der Waldbesitzer Martin Köpf, der Jagdvorstand Josef Köpf und der Jagdaufseher Albert Pfeiffer den Waldpreis für eine hervorragend gelungene Naturverjüngung ohne Zaun.

2012
Ende April tritt Franz Nöß, der forstliche Berater der FBG Füssen, in die Ruhephase seiner Altersteilzeit. Sein Nachfolger wird Harald Husel, der damit Berater der FBG Füssen und FBG Marktoberdorf ist.

Beim 3. Ostallgäuer Waldtag bei Wald ist die FBG Füssen zum ersten Mal als Veranstalter mit dabei. Zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Bayerischen Staatsforsten, der Land- und forstwirschaftlichen Berufsgenossenschaft und zahlreichen örtlichen Unternehmern wird rund 1500 Besuchern ein reichhaltiges Vorführungs- und Informationsprogramm angeboten.

Die FBG Füssen startet ihren Internetauftritt.

2013
Franz Nöß wird bei der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

Die FBG beteiligt sich mit zwei Vortragsabenden am Bildungsprogramm Wald des AELF Kaufbeuren zur Fortbildung von Waldbesitzern.

Die FBG Füssen bietet erstmals Motorsägenkurse in Eigenregie an.

Zweitageslehrfahrt in den Bayerischen Wald.

Der Waldpreis im Ostallgäu greift das 300-jährige Jubiläum des forstlichen Nachhaltigkeitsprinzips auf. Unter dem Motto "Wälder verbinden Gemerationen" geht der Waldpreis an die Stadt Füssen.

2014
Kai Herb wird bei der FBG Füssen GmbH eingestellt. Er ist für den Forstservice und die Einsatzleitung bei der Holzernte zuständig.

Die FBG Füssen beteiligt sich beim Waldbesitzertag Ostallgäu in Kaufbeuren mit einem Infostand. Mehrere Tausend Besucher besuchen die Informationsveranstaltung des AELF Kaufbeuren unter dem Motto „Wir können Wald“

Zweitageslehrfahrt in den Steigerwald.

2015
Bei den Vorstandswahlen werden Peter Paulsteiner zum 1. Vorstand, Gabi Schmölz zum 2. Vorstand, Walter Leising zum 3. Vorstand und Stefan Boos und Reinhard Christa zu Beisitzern gewählt.

Zum Ende des Winters sorgt Orkan "Niklas" für erhebliche Schäden. Unser Vereinsgebiet liegt zwar nur am Rande des Schadensgebietes, trotzdem müssen über 10.000 fm Sturmholz bewältigt werden.

Kai Herb löst Christa Rodenkirchen als Geschäftsführer in der FBG Füssen GmbH ab.

Zweitageslehrfahrt in den Schwarzwald.

2016
Die FBG bekommt neue Holzvermarkter: Stefan Boos tritt in Rückholz die Nachfolge seines Vaters Georg an. Eduard Mößmer übernimmt für Peter Paulsteiner die Holzvermarktung in Seeg, Hubert Reichart in Nesselwang.

Zweitageslehrfahrt ins Bayerische Oberland.

2017
Das Jahr 2017 ist ein ausgeprochenens Kalamitätsjahr. Viele Holzeinschläge müssen aufgrund von Käferbefall getätigt werden. Auch sommerliche Gewitterstürme sorgen für Schadholz. Die FBG vermarktet insgesamt knapp 23.000 fm Holz.

Die FBG Füssen ist Gründungsmitglied des Vereins "Unser Ammergebirge", der sich für eine traditionelle Bewirtschaftung und die Förderung des Naturschutzes, aber gegen eine Nationalparkausweisung im Ammergebirge einsetzt.

Der Ostallgäuer Waldtag im Ettwieser Wald bei Marktoberdorf wird von den vier Ostallbäuer FBGen Füssen, Halblech, Kaufbeuren und Marktoberdorf ausgetragen. Zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Bayerischen Staatsforsten, der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und zahlreichen örtlichen Unternehmern wird rund 1500 Besuchern ein reichhaltiges Vorführungs- und Informationsprogramm angeboten.

Forstdirektor Robert Berchtold, Bereichsleiter Forst am AELF Kaufbeuren und langjähriger Begleiter der FBG Füssen, geht in den Ruhestand.

Tageslehrfahrten zum Thema Jagd und Eigenbewirtschaftung und zum Weltwald Freising.

 
 

 

 

 
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